Durchfall bei Katzen – Ursachen, Behandlung und Vorbeugung

Durchfall bei Katzen gehört neben Erbrechen, Verstopfung, Blähungen oder allgemeinen Bauchschmerzen, zu den häufigsten Symptomen des Magen- und Darmtraktes. Diese sind natürlich nicht ausschließlich bei der Katze zu finden, auch der Mensch und viele andere Tierarten, haben es ab und an mit Störungen des Verdauungstraktes zu tun.

Die Ursachen dafür sind extrem vielseitig, sodass es manchmal sogar Experten schwer fällt, die richtige Diagnose zu stellen. In den meisten Fällen ist der Durchfall, in Fachkreisen auch Diarrhö genannt, harmlos und leicht zu behandeln.

Immerhin ist der Hauptgrund für dieses Ungleichgewicht oft eine fehlerhafte Ernährung, gekoppelt mit einigen weiteren Faktoren, die das Tier langfristig krank machen. Nach erfolgreicher Ursachenfindung und Behandlung, gilt es deshalb, entsprechend vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen.

Diarrhö bei Katzen – Bezeichnung und Erkennungsmerkmale

Ungeformter, breiiger bis wässriger Kot ist als Durchfall zu bezeichnen. Dieser kann bei fortschreitendem Krankheitsverlauf auch mit Schleim besetzt sein, wobei sogar Blut im Kot keine Seltenheit darstellt. Wer dies bei seiner Katze beobachtet, der sollte möglichst zeitnah handeln.

Einmaliger Durchfall oder solcher, der nach etwa 24 Stunden wieder verschwindet, ist selten medikamentös behandlungsbedürftig. Anhaltende Diarrhö bedeutet für die Katze hingegen weiterführende Problematiken und Schmerzen. So ist mit der Zeit ein geröteter After zu erkennen, welcher durch die ständige Reizung durch den Kot auftritt.

Das Tier stellt an dieser Stelle auch häufig seine Intimpflege ein, wodurch der Bereich rund um den After verschmutzt und das Fell verklumpt. Durch unwillkürlich, tröpfchenweise austretendem Darminhalt, können sich mit der Zeit Entzündungen zeigen, die für das Tier extrem schmerzhaft werden.

Durchfall bei Katzen geht meist mit Blähungen und Bauchschmerzen einher.

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Die Erkennungsmerkmale sind hier eindeutig nachzuvollziehen, denn das Tier “riecht” in gewissen Situationen untypisch stark. Gleichzeitig ist die Bauchdecke aufgrund der Schmerzen oft verhärtet, die Katze lässt sich nur ungerne dort anfassen und wird dies auch auf aggressive Weise zeigen. Schmerzen lassen das Tier träge und müde werden, was jedoch nicht nur den Bauchschmerzen geschuldet ist.

Auch die Tatsache, dass während dem Durchfall viel Wasser und Elektrolyte ausgeschieden wird, lässt den Kreislauf absacken. Und mehr noch – Katzen erleiden nicht selten einen relativ starken Kreislaufzusammenbruch, welcher auch als Schock zu bezeichnen ist. Vor allem sehr junge oder geschwächte und ältere Tiere laufen bei Durchfall Gefahr, völlig zusammenzubrechen. Fakt ist, dass Katzen relativ schnell austrocknen und im Vergleich zum Menschen nicht lange ohne Flüssigkeit im Körper überleben können. Hinzu kommt, dass die Katze ihr Trinkverhalten während der Krankheitsphase verändert und die Wasseraufnahme reduziert. Es ist an dieser Stelle sehr schwierig, dem Tier genügend Flüssigkeit zuzuführen.

Durchfall bedeutet auch, dass das Tier wahrscheinlich die Katzentoilette mit der Zeit meiden wird. Hierfür darf die Katze auf keinen Fall bestraft oder ausgeschimpft werden. Rein verhaltenspsychologisch und aus Sicht des Vierbeiners ist es nämlich die Toilette, die Schuld an den Schmerzen hat. Immerhin treten diese überwiegend dann auf, wenn die Katze das Klo auch benutzt. So ist es möglich, dass der Kot auf dem Teppich und dem Fußboden landet. Ein eindeutiges Zeichen dafür, dass es der Katze nicht gut geht, sie Schmerzen hat und dringend behandelt werden muss.

Durchfall als Symptom betrachten

Für den Laien ist es wichtig zu wissen, dass Durchfall lediglich das Symptom einer Krankheit darstellt, und nicht als eigenständige Erkrankung zu betrachten ist. So ist es mit reinen Maßnahmen gegen den Durchfall nicht getan. Zunächst muss die Ursache, bzw. die eigentliche Erkrankung, gefunden werden. Und die lässt sich meist direkt im Verdauungstrakt finden, wobei der ursprüngliche Auslöser auch an jeder anderen Körperstelle sein könnte und sogar auf psychischer Ebene seinen Ursprung finden kann.

Ursachen für die Entstehung von Diarrhö

Durchfall bei Katzen kann ebenso unterschiedlich verlaufen, wie der des Menschen. Generell betrachtet versucht der Organismus, den Magen- und Darminhalt schnellstmöglich nach Draußen zu befördern. Die Frage ist nur, warum er das tut.

Viren, Bakterien und Würmer

Würmer bei der Katze

Vor allem Freigängerkatzen haben es im Vergleich zu Wohnungskatzen häufiger mit Parasiten zu tun, überwiegend im Frühjahr und Sommer. Dann nehmen die Tiere alles mögliche an Bakterien oder Parasiten in sich auf und es folgt, dass das Tier Würmer bekommt. Besonders Bandwürmer, Kokzidien, Hakenwürmer oder Spulwürmer sind weit verbreitet und typisch. Diese müssen natürlich schnellstmöglich aus der Katze raus, sodass es oft zusammen mit Erbrechen, zu Durchfall kommt. Charakteristisch für einen Befall sind natürlich lebende Tierchen im Kot, wobei eine Behandlung hier schnellstmöglich erfolgen sollte. Vor allem junge Katzen würden nach einem Befall binnen weniger Tage tot sein.

Andere Viren oder krankmachende Bakterien verursachen Reizungen und Entzündungen der Darmschleimhaut. Auch dann reagiert der Magen- und Darmtrakt empfindlich und kann die in der Nahrung enthaltenen Bestandteile nicht mehr aufspalten und weiterverarbeiten. Die Darmflora ist aus dem Gleichgewicht, was im Übrigen auch aufgrund von Vergiftungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten passieren kann. Zu nennen wären an dieser Stelle Salmonellen, Clostridien oder EHEC.

Allergien und Autoimmunerkrankungen

Allergien und Autoimmunerkrankungen zeigen sich ebenfalls im Symptom Durchfall. Hier kann nur eine Futterumstellung und spezielles Futter für Allergiker dabei helfen, den Durchfall in den Griff zu bekommen. Der Aspekt der Ernährung ist sogar ein sehr wichtiger, denn sehr viele Katzen – und Haustiere im Allgemeinen – vertragen ihre gefütterte Nahrung eigentlich nicht. Aber: Nicht immer treten deshalb starke Symptome auf und viele Tierbesitzer machen sich auch keine weiterführenden Gedanken.

Organische Erkrankungen und Hormone

Liegen Erkrankungen der Leber und der Bauchspeicheldrüse vor, so ist Durchfall ein typisches Symptom. Auch bei hormonellen Problemen der Schilddrüse und bei Herzerkrankungen kann die Diarrhö zu einem ständigen Begleiter werden. Inwieweit hier eine rein medikamentöse Behandlung sinnvoll ist, müssen Tierbesitzer eigenverantwortlich entscheiden. Immer in Anbetracht der Tatsache, dass oft schon das richtige Futter zu einer Lösung des Problems führt.

Psychischer Durchfall

Als weitere mögliche Ursache für Durchfall bei Katzen sei der psychische Faktor zu nennen. Tatsächlich reagieren nicht nur Menschen auf Stress, Ängste und ungewohnte Situationen mit Durchfall. So kann für das Tier eine längere Reise mit dem Auto, ein Neuzugang im gewohnten Umfeld oder ein stressiges Erlebnis Grund für eine Durchfallerkrankung werden. Hier ist beispielsweise zu beobachten, dass an Silvester sehr viele Katzen unter Stress und Angst leiden und entsprechend reagieren.

Giftige Substanzen und Fremdkörper

Für Katzen gibt es einige Dinge, die giftig für den empfindlichen Organismus sind. Angefangen von giftigen Zimmerpflanzen (Dieffenbachia, Philodendron, Ficus/Gummibaum, Wunderstrauch, Narzissen) in der Wohnung, über diversen Dünger, Pflanzenschutzmittel, Schneckengift, bis hin zu Reinigungsmitteln oder anderer chemischer Substanzen. Gefressene Zimmerpflanzen sind sogar ein sehr häufiger Grund für Durchfälle, wobei bei einigen Pflanzenarten sogar das austretende Gießwasser giftig ist. Knabbert der Vierbeiner gerne Pflanzen in der Wohnung an, so sollte man Katzengras zur Alternative anbieten und sämtliche giftige Pflanzen austauschen oder entfernen.

Auch Fremdkörper, welche ausversehen mit der Nahrung aufgenommen wurden, müssen möglichst schnell den Verdauungstrakt verlassen. In der Regel werden Fremdkörper aber eher durch Erbrechen ausgeschieden.

Gastritis und Gastro-Enteritis

Schlechtes Katzenfutter und Keime können folglich Störungen aller Art innerhalb der Verdauung hervorrufen. Der Magen- und Darmtrakt ist nicht mehr in der Lage, die Inhaltsstoffe und Substanzen aus der Nahrung weiterzutransportieren. Der Katze werden keinerlei Nährstoffe oder Vitamine mehr zugeführt, welche jedoch absolut lebenswichtig für diverse Funktionen und Abläufe sind. Bei der Gastritis handelt es sich um eine Inflammation der Magenschleimhaut, wobei in der Mageninhalt durch Erbrechen nach draußen befördert wird. Allerdings entzündet sich nun relativ schnell der Darm, wodurch die Nahrungsbestandteile nicht mehr verdaut werden können. Eine Darmentzündung geht demnach immer mit Diarrhö einher, wobei die Gastritis dann Gastro-Enteritis genannt wird.

Der Verlauf der Gastro Enteritis ist als eher mild zu bezeichnen, dennoch kann sie auch einen chronischen Verlauf nehmen. Dann kommt es nicht nur zu entzündlichen Prozessen im Darm, sondern auch zu Schäden an der Darmwand. Diese lassen sich folglich nicht mehr reparieren, was letztendlich zum Tod des Tieres führt.
Generell kann die Enteritis auch nur Teile des Darms betreffen, was sich jedoch unbehandelt schnell auch auf die kompletten Darmabschnitte ausbreitet. Ein schmerzhafter Stuhlgang, Schleim und Blut, Apathie und eine starke Gewichtsabnahme sind Anzeichen für eine Enteritis und die Vorstellung bei einem Tierarzt sollte zügig erfolgen.

Fakt ist leider, dass die Gastroenteritis einen zwar schrecklichen Verlauf annehmen, dennoch aber verhindert werden kann. Der häufigste Fehler von Katzenbesitzern ist in der Fütterung zu finden, wobei auch Stressfaktoren eine Rolle spielen. Durchfall bei Katzen ist also nicht immer harmlos, denn so ziemlich jede Art davon kann gefährliche Entzündungen nach sich ziehen und im schlimmsten Fall zum Tod des Tieres führen.

Die richtige Behandlung von Durchfall

Klar ist, dass Durchfall in seiner Ursache behandelt werden sollte. Es nutzt nichts, das Tier auf Schonkost umzustellen, wenn Parasiten währenddessen ihr Unwesen treiben. Während einer guten Therapie zur Bekämpfung der Durchfallursachen, können diverse Eigenmaßnahmen die Symptome stoppen. Das natürlich auch dann, wenn der Durchfall einfach nur stressbedingt auftritt oder das Tier einfach nur etwas Falsches gefressen hat.

Die ersten Maßnahmen zuhause sollten darin bestehen, dem Tier möglichst viel zu Trinken zu geben. Das ist natürlich nicht gerade einfach, dafür aber umso wichtiger. Sollte das Tier überhaupt keine Ambitionen zum Trinken zeigen, so kann mit einer Plastikspritze vom Tierarzt nachgeholfen werden. Wichtig ist außerdem die Qualität des Wassers, welches frisch und bestenfalls gefiltert bereitgestellt werden sollte. Auch Trinkbrunnen können das Verlangen nach Wasser steigern, denn fließendes Wasser ist interessanter und wird von Katzen oft bevorzugt. (Im Übrigen lieben auch gesunde Katzen blubbernde Trinkbrunnen und führen nachweislich zu einer erhöhten Wasseraufnahme!)

Was das Fasten während dem Durchfall betrifft, so sollte dies nicht länger als 24 Stunden andauern. Längere Fastenphasen würden das Tier zu sehr entkräften. Ehe zum herkömmlichen Katzenfutter zurückgegangen wird, darf es aber trotzdem gesunde Schonkost sein. Dazu gehört beispielsweise frisch gekochtes, hochwertiges Hühnchen mit Reis. Auch Hüttenkäse ist beliebt und ungewürzt schonend für den Magen. Grundsätzlich ist auf Gewürze aller Art komplett zu verzichten. Serviert wird mehrmals am Tag, immer in kleinen Portionen und schön lauwarm, nicht zu kalt und natürlich auch nicht zu heiß. Im Sommer sollte das Futter aufgrund erhöhter Temperaturen nicht zu lange im Napf verbleiben, vor allem nicht, wenn man Fleisch füttert.

Wichtig ist außerdem das Wiegen der Katze während der Durchfallerkrankung. Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes gehen meist mit Appetitlosigkeit einher, sodass die Katze extrem schnell an Gewicht verliert. Bei chronischem Verlauf passiert dies eher schleichend, sodass man das Gewicht per Wage regelmäßig kontrollieren sollte. Gewichtsveränderungen sind zu notieren und dem Tierarzt vorzulegen.

Wann zum Tierarzt?

Bei Katzen sollte der Abstand zwischen Feststellung einer Durchfallerkrankung und dem Tierarztbesuch nicht zu groß sein. Sofern der Durchfall länger als einen Tag anhält, muss das Tier in fachmännische Behandlung. Schon früher, wenn der Stuhl extrem wässrig und dünnflüssig ist oder diesem Blut beigemengt ist. Auch bei teerartigem, sehr dunklem Stuhl muss die Ursache schnell geklärt werden. In der Regel hat die Katze dann auch Fieber, wirkt apathisch und verweigert selbst das liebste Leckerli.

Katzen trocknen extrem schnell aus, bereits nach zwei Tagen heftigen Durchfalls besteht Lebensgefahr. Für die Diagnose beim Tierarzt ist es sinnvoll, eine Kotprobe mitzubringen. Dann wird der Katze in der Regel eine Elektrolytlösung per Infusion verabreicht, um den Wasserhaushalt wieder stabil zu bekommen. Je nach Ursache folgen natürlich entsprechende Therapiemaßnahmen.

Die Ernährung auf dem Prüfstand

Die Ernährung unserer Tiere ist in extrem vielen Fällen für diverse Erkrankungen verantwortlich. So kann minderwertiges Futter auf Dauer nur Schaden anrichten, welcher von Tier zu Tier unterschiedlich ausgeprägt ist. Immer wieder hört man von Katzenbesitzern, welche einfach nicht herausfinden können, warum das Tier ständig an Durchfall leidet. In diesen Fällen lohnt sich die Umstellung auf hochwertiges Futter mit jeder Menge Fleisch.

Denn: würde man die Katze selbst fragen, so würde sie sich für das Menü 10-15 Mäuse pro Tag entscheiden!

Enthalten wären jede Menge Frischfleisch, viele Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente und natürlich die pflanzlichen Bestandteile des Mäusemagens. Katzen, welche auf die Fütterung des Menschen angewiesen sind, bekommen oft das Gegenteil von all dem. Nämlich Zucker, Getreide und Abfall. Und das sogar nicht selten in Form von Trockenfutter.

Und genau das kann auf lange Frist gesehen fatale Folgen haben. Nicht nur, weil Trockenfutter den Flüssigkeitsbedarf der Katze überhaupt nicht decken kann, sondern auch, weil nicht einmal im Ansatz ausreichend Vitamine und Nährstoffe im Futter enthalten sind. Hinzu kommt ein viel zu geringer Fleischanteil, der bei hochwertigem Futter bei über 90 % liegen sollte. Und auch der Mythos Milch kann an dieser Stelle vom Tisch geräumt werden – ausgewachsene Katzen vertragen keine Milch und reagieren in sehr vielen Fällen mit Durchfall.

Und: Wohnungskatzen benötigen spezielles Katzengras, um ihre Mägen und den Darm zu reinigen. Diese Reinigungsprozesse stärken unter anderem auch die Darmflora und sorgt für ein gesundes Gleichgewicht im Magen- und Darmtrakt.

Darm Kräuter für Katzen

Wer seinem Tier etwas Gutes tun möchte, der besorgt sich spezielle Kräutermischungen oder einzelne Kräuter für Katzen. Diese stellen ein gesundes Nahrungsergänzungsmittel zur inneren Stärkung des Darmes dar und regulieren auf sanfte Weise die Vorgänge des Magen- und Darmtraktes. So gibt es Kräuter, welche in der Lage sind, flüssigen Stuhl zu binden und zu formen. Allerdings ist beim Kauf gewisser Produkte darauf zu achten, dass die Zusammenstellung nur Kräuter enthalten, die von der Katze auch generell vertragen werden.

Zu eher unverträglichen Kräutern und Pflanzen gehören die Kamille, Pfefferminze oder der Salbei. Wirklich gut verträglich sind Brombeerblätter oder Gänsefingerkraut. Auch unverträgliche, ätherische Öle oder Zusatzstoffe sollten nicht in den Kräutermischungen enthalten sein. Praktisch ist es außerdem, die Kräuter in Pulverform zu kaufen, da Katzen bei der Wahl ihres Futters oft sehr wählerisch sein können. Bei regelmäßiger Anwendung können die Kräuter für eine starke und ruhige Verdauung sorgen und die Verwertung der Nahrung im Darm regulieren.

Als weiterer Tipp aus der alternativen Medizin sei die amerikanische Ulmenrinde zu nennen. Auch hier bietet sich die Darreichungsform in gemahlenem Zustand an. Sie legt sich dabei als eine Art Schutzschicht auf die Darmwände und unterstützt den Aufbau der Darmflora. Vergleichbar mit einem Pflaster auf einer Wunde, welches folglich weitere Reizungen verhindert. Wichtig zu wissen ist allerdings, dass die Ulmenrinde nicht zusammen mit Medikamenten verabreicht werden sollte. Gleiches gilt für die wohltuende Heilerde, welche Magensäure bindet und eine entgiftende Wirkung mitbringt.

Ein gesunder Darm und eine funktionierende Verdauung äußern sich nicht nur in einem wohl geformten Stuhlgang. Auch die Vitalität und das allgemeine Wohlbefinden der Katze verändern sich, das Fell bekommt einen gesunden Glanz und das Gewicht bei übergewichtigen Katzen sinkt auf ein gesundes Maß. Allem voran steht allerdings die gesunde Ernährung, die folglich Durchfallerkrankungen und andere Magen- und Darmerkrankungen vorbeugen.

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